Überspringen zu Hauptinhalt

Tue Gutes und rede darüber!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die vielfältigen Projekte, die wir tagtäglich umsetzen, um Menschen eine Chance zu geben.

Auf Wunsch stellen wir Ihnen natürlich gerne auch eine Spendenquittung aus. Bitte markieren Sie das entsprechende Eingabefeld im Spendenformular. Ihre Spendenquittung erhalten Sie 8 -12 Wochen nach Zugang der Spende.

Und im Voraus möchten wir uns, auch im Namen der Belegschaft und der Beschäftigten ganz herzlich bei Ihnen bedanken!

Neue Arbeit Lahr gGmbH
Kontonummer: 760 779 26
Bankleitzahl: 664 500 50
Sparkasse Offenburg-Ortenau
BIC: SOLADES1OFG
IBAN: DE60 6645 0050 0076 0779 26
Verwendungszweck “Spende fuer (Ihr Verwendungswunsch)

Zwei Verfahren zur Essigherstellung

Das traditionelle Orleans-Verfahren

Nach dem Orleans-Verfahren werden auch heute noch die feinsten und quali­tativ hochwer­tigsten Weinessige hergestellt.

Trotz und gerade wegen des enormen Zeitauf­wandes, der für die spezielle Art der Essig-Herstel­lung notwendig ist, sind der Lohn der Arbeit besonders aroma­reiche und weiche Weinessige.

Die Weine werden unver­dünnt in ihrer Ursprüng­lich­keit mittels Essig­säu­re­bak­te­rien zu Weinessigen oxidiert.

Auf der Oberfläche der Maische bildet sich die sogenannte Essig­mutter. Diese schützt die darunter liegende Maische vor unerwünschten Oxida­tionen, wie z.B. Bräunungserscheinungen.

Die Bakterien vermögen Wein-Inhalts­stoffe, wie Zucker und Alkohole, sehr langsam, aber reich­haltig zu oxidieren.
Der vorhan­dene Alkohol wird nicht vollständig zu Essig­säure oxidiert. In der anschlie­ßenden reifenden Lagerung bilden der vorhan­dene Restal­kohol und die Säuren wichtige Ester.
Die gebil­deten Ester sind Haupt­aro­ma­stoffe der Weinessige.

Diese langsamste Methode der Weinessig­be­rei­tung liefert durch das Vorhan­den­sein von Alkoholen, Säuren, Estern und Terpene außer­or­dent­lich bukett­reiche Produkte.

Die oberflä­chige Oxidation benötigt mehrere Monate, bis hin zu einem Jahr, und ist vor allem für bukett­reiche Weine geeignet.

Das traditionelle Schüzenbach-Verfahren

Das Schüzen­bach-System besteht aus zylin­dri­schen Füllkör­pern, die mit Buchen­holz­spänen gefüllt sind. Die Späne dienen als Siedlungs­fläche und als überdi­men­sio­nale Atmungs­fläche der Essigsäurebakterien.

Die Dauer der Oxidation kann auf wenige Wochen verkürzt werden. Auch hier ist eine unvoll­stän­dige Oxidation des Ethanols von Vorteil, damit es bei der reifenden Lagerung zu aroma­bil­denden Veres­te­rungen kommt.

Geeignet ist das Schüzen­bach-Verfahren für buket­tär­mere Weine, da bei diesem Verfahren die entste­henden Aroma­stoffe ausschlag­ge­bend sind. Leichter flüchtige Weinaro­ma­stoffe vermin­dern sich.

Primäre, leicht flüchtige Wein-Aroma­stoffe gehen bei der Herstel­lung verloren.

Weinessige, die nach dem Schüzen­bach-Verfahren herge­stellt sind, haben einen typischeren Essig­cha­rakter, als Produkte des Orleans-Verfahrens.

An den Anfang scrollen